WEATHER CALCULATOR

Windchill-Rechner

Berechnen Sie den Windchill aus Lufttemperatur und Windgeschwindigkeit — wie viel kälter der Wind es tatsächlich erscheinen lässt.

Reviewed by the Calculator.nu math team
Updated August 2026
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°C
km/h
Windchill
-5.2 °C

The formula

WC = 13.12 + 0.6215T − 11.37v^0.16 + 0.3965·T·v^0.16
# T ist die Lufttemperatur in °C, v die Windgeschwindigkeit in km/h — Formel von Environment Canada, aussagekräftig unterhalb von etwa 10 °C

Wie der Windchill berechnet wird

Der Windchill beschreibt, um wie viel schneller Wind der exponierten Haut Wärme entzieht als ruhende Luft, ausgedrückt als jene Temperatur ruhender Luft, die sich gleich kalt anfühlen würde. Er gilt ausschließlich bei kalten Bedingungen — die Formel geht davon aus, dass der Körper Wärme verliert, was an einem warmen Tag keine sinnvolle Größe wäre. Der Exponent 0,16 auf die Windgeschwindigkeit spiegelt wider, dass der Kühleffekt des Windes bei niedrigen Geschwindigkeiten am stärksten zunimmt und bei höheren Geschwindigkeiten langsamer weiterwächst — der Sprung von Windstille zu leichter Brise verändert das Kälteempfinden deutlich stärker als derselbe Sprung von starkem zu noch stärkerem Wind.

Warum diese Zahl mehr aussagt als das Thermometer

Ein Windchill von −15 °C bedeutet nicht, dass die Luft selbst auf −15 °C abgekühlt ist — ein Thermometer zeigt weiterhin die tatsächliche Lufttemperatur an. Er bedeutet, dass exponierte Haut Wärme in derselben Rate verliert wie bei ruhender Luft von −15 °C — die Zahl, die für das Erfrierungsrisiko und die passende Kleidung tatsächlich zählt. Die hier verwendete Formel stammt von Environment Canada und wird auch von anderen Wetterdiensten eingesetzt.

Rechenbeispiel

Bei einer Lufttemperatur von 0 °C und einer Windgeschwindigkeit von 20 km/h ergibt sich eine gefühlte Temperatur von etwa −5,2 °C.

Das Ergebnis richtig einordnen

Die Formel ist nur bei Lufttemperaturen von etwa 10 °C oder darunter und Windgeschwindigkeiten über etwa 5 km/h aussagekräftig — unterhalb dieser Windgeschwindigkeit oder bei höheren Temperaturen ist die Berechnung nicht gültig und sollte nicht als Grundlage dienen. Sie geht außerdem von exponierter Haut aus; bei vollständig windundurchlässiger Kleidung spielt der Windchill kaum noch eine Rolle. Als Faustregel gilt: Ab einem Windchill von etwa −25 °C steigt laut meteorologischen Diensten das Erfrierungsrisiko exponierter Haut merklich an, und die Zeit bis zur Erfrierung verkürzt sich mit fallenden Werten rasch weiter — individuelle Faktoren wie Kleidung, Durchblutung und Aufenthaltsdauer im Freien spielen dabei aber ebenso eine Rolle wie die reine Zahl.

Nein — der Windchill beschreibt speziell, wie schnell ein warmes Objekt (wie Haut, die selbst Wärme erzeugt) an bewegte Luft Wärme verliert. Ein unbeheiztes Objekt wie eine Leitung oder ein geparktes Auto erreicht unabhängig vom Wind irgendwann die tatsächliche Lufttemperatur, nicht den Windchill-Wert.

Meteorologische Dienste weisen typischerweise ab einem Windchill von etwa −25 °C auf ein steigendes Erfrierungsrisiko für exponierte Haut hin, wobei sich die Zeit bis zur Erfrierung mit weiter fallenden Werten schnell verkürzt — individuelle Faktoren wie Kleidung, Durchblutung und Aufenthaltsdauer im Freien spielen dabei ebenso eine Rolle wie die Zahl selbst.

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